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Das Lebensbundprinzip, nach dem die Mitgliedschaft in einer Studentenverbindung darauf angelegt ist, lebenslange Freundschaften zu schließen, führt dazu, daß sich unter dem Dach unserer Arminia Akademiker aller Altersgruppen zusammenfinden. Wir nutzen die Erfahrungen, die ältere Bundesbrüder bereits gemacht haben, indem wir jüngeren Bundesbrüdern einen Studienmentor zur Seite stellen, der bei der Organisation des Studiums und von Praktikumsplätzen, später bei der Berufswahl und dem Einstieg in den Beruf behilflich sein soll. So kann der junge Student einfach und schnell vom Erfahrungsschatz des Alten Herren profitieren. Das soll besonders für den Schritt ins Berufsleben gelten: die Überlegung, welchen Beruf man mit dem vollendeten Studium nun ergreift; Antworten auf die Frage, wo und wie man sich bewirbt; realistische Gehaltseinschätzungen; all die bislang unbekannten Schwierigkeiten von der Suche nach und dem Abschluß von verschiedenen Versicherungen (und welche man überhaupt braucht) bis hin zur Steuererklärung. Der Weg dazu – und zugleich Teil des Ziels – ist, daß sich der junge Bundesbruder und sein Studienmentor mindestens einmal im Semester treffen, offene Fragen besprechen und beispielsweise den weiteren Studienablauf planen. Das kann geschehen, wenn der Alte Herr den aktiven Bundesbruder beispielsweise zum Essen einlädt oder bei einer Veranstaltung auf dem Arminenhaus, bei der sich beide einige Zeit abseits zusammensetzen. Neben den Vorteilen, die der Student aus dieser Aktivierung vorhandenen Wissens zieht, zeigt sich auch darin der Zusammenhalt der Bundesbrüder, der zugleich durch die Einbeziehung der Alten Herren in das Leben der Aktiven und die Integration der neuen Mitglieder in den gesamten Lebensbund intensiviert wird. |