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Dienstags bei Morrie Dieses Buch erzählt eine wahre Begebenheit. Der renommierte Sportjournalist Mitch sieht eines Tages zufällig im Fernsehen einen Bericht über seinen ehemaligen Dozenten, Morrie Schwartz. Mitch selbst steckt in einem dauernden Wettlauf zwischen Sportkolummnen, journalistischen Hetzjagden und seinem zurückstehenden Privatleben. Erst der Fernsehbericht über Morrie und dessen Erkrankung an ALS lassen ihn anhalten und an die Lehren zurückdenken, die ihm sein einstiger Dozent damals mit auf den Weg gegeben hatte. Er erinnert sich auch an seine einstigen Ziele und Träume, die inzwischen irgendwo zwischen dem Erwachsenwerden und der beruflichen Realität verloren gegangen sind. Schließlich beschließt er, seinen alten Lehrer aufzusuchen und besucht ihn fortan jeden Dienstag, um noch einmal einen letzten Unterricht zu bekommen: Morrie`s Lehre über das Leben und das Sterben. „Wir müssen einander lieben oder zugrunde gehen“, so lautet eine der wichtigsten Weisheiten Morries, und sein alter Schüler Mitch beginnt, die Prioritäten in seinem Leben wieder neu zu ordnen. Der kranke Soziologieprofessor hat keine Angst vor dem Sterben und versucht, seinem letzten Schüler die Angst vor dem Leben zu nehmen. Ehe, Familie, Kultur, Liebe, Angst und Verzeihen gehören zu den Themen, die die beiden miteinander besprechen. Morrie erklärt die einfachen und doch wichtigsten Dinge des Lebens mit einer Hingabe und Leidenschaft und zugleich so schnörkellos und humorvoll, dass jeder Leser sofort von seiner Art ergriffen wird. Am Ende bleibt die Liebe, denn „die Liebe gewinnt immer“, wie Morrie sagt – die Liebe des Professors zu seiner Lehre und seinem Leben, die Liebe des Schülers zu seinem Dozenten und seinem wiedergefundenen Leben – und die Liebe des Lesers zu diesem Buch, die nahezu unvermeidlich ist. „Dienstags bei Morrie“ wurde 1999 mit Jack Lemmon als Morrie verfilmt, gewann 3 Emmies und war 2000 der meistgesehene Fernsehfilm in den USA. Das Buch ist im Handel für 8,50 € erhältlich.
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