Kurzer Abriß der VerbindungsgeschichteDie Katholische Deutsche Studentenverbindung ARMINIA zu Freiburg gehört zu den ältesten Korporationen des Cartellverbandes, der größten Studenten- und Akademikervereinigung Deutschlands. Ihre Gründungsgeschichte reicht bis in das Jahr 1850 zurück. Äußerer Anlaß zur Gründung war der badische Kulturkampf mit seinen gegen die katholische Kirche gerichteten Anfeindungen und Verfolgungen. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte ARMINIA bis zur "Machtergreifung" Hitlers einen starken Zustrom von Studenten. Angesichts der Bestrebungen der Nationalsozialisten, die katholischen Verbindungen mit dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund gleichzuschalten löste sich die schweren Repressalien ausgesetzte Verbindung im Juni 1936 auf. Um der drohenden Beschlagnahmung des 1914 erworbenen Arminenhauses zu entgehen, mußte es wenig später verkauft werden. Trotz des zwei Jahre später erlassenen Verbotes aller katholischer Verbindungen und Altherrenschaften hielten die Mitglieder untereinander engen Kontakt und trafen sich auch noch im Zweiten Weltkrieg zu gemeinsamen Zusammenkünften. Im Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime fanden zwei unserer Bundesbrüder den Tod. Nachdem das alliierte Versammlungsverbot aufgehoben worden war, wurde die Verbindung am 20. Juli 1949 wiederbegründet. Gemäß ihren Prinzipien hat ARMINIA über ein Jahrhundert hinweg als akademische Verbindung versucht, aus katholischem Denken und Leben heraus sich der jeweiligen Zeit mit ihren Herausforderungen und Ansprüchen zu stellen. |